Das Bundeslandwirtschaftsministerium plant, die in der neuen EU-Agrarpolitik ab 2023 vorgesehene Fruchtwechsel-Regelung zu verschieben. Damit sollen die Weizenerträge erhöht werden, um den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die globale Versorgungslage zu begegnen, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums. Der Bauernverband begrüßte die Pläne, forderte aber noch weitere Schritte.

Ab 2023 sollte die EU-Vorgabe in Kraft treten, wonach der Anbau derselben Ackerpflanze zwei Jahre in Folge auf derselben Fläche grundsätzlich nicht mehr möglich ist. Der Vorstoß zielt nun darauf ab, die EU-Kommission feststellen zu lassen, dass diese Regelung erst 2024 erfüllt sein muss – und nicht schon 2023 im Vergleich zu diesem Jahr.