Die BVVG hat am 28.01.2021 über die im Jahre 2020 bei den sog. Verkehrswertverkäufen erzielten Erlöse berichtet. Danach hat das bundeseigene Unternehmen im vergangenen Jahr bei seinen Verkäufen im Schnitt 20.625,00 €/ha erlöst, damit rd. 3,5 % weniger als im Jahr 2019. Die von der BVVG erzielten Pachterlöse stagnieren auf dem Niveau 2019, und zwar mit durchschnittlich 446,00 €/ha in den neuen Bundesländern.

In der Verlautbarung der BVVG heißt es, dass sich das Niveau der Kauf-, aber auch der Pachtpreise damit seit etwa vier Jahren stabilisiert habe. Die 2007 auf dem Bodenmarkt entstandene Dynamik habe sich deutlich abgeschwächt.

Weiter heißt es in der Pressemitteilung der BVVG, dass das Erwerbsinteresse von ortsfremden Kapitalanlegern nicht überschätzt werden dürfe. Die BVVG habe eine signifikante Zunahme solcher Käufe nicht feststellen können. Zugleich weist die BVVG darauf hin, dass die von ihr verantworteten Privatisierungsmaßnahmen den Bodenmarkt nicht mehr sehr stark beeinflussten. Im Durchschnitt der neuen Bundesländer verfüge die BVVG über einen Flächenanteil, der nur noch bei rd. 2 % liege.