Die Preise für landwirtschaftliche Nutzflächen sind im Jahr 2018 in fast allen Bundesländern wiederum gestiegen. Das Statistische Bundesamt hat ermittelt, dass die Preise

–   in den alten Bundesländern um 6,9 % auf einen Durchschnitt von 37.846,00 €/ha,

–   in den neuen Bundesländern um 0,6 % auf 15.720,00 €/ha gestiegen sind.

Ermittelt man einen Durchschnitt für das gesamte Bundesgebiet, so ergibt sich eine Preissteigerung von 5,9 % (2017: 24.064,00 €/ha; 2018: 25.485,00 €/ha). Nur in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sind die Preise von 2017 auf 2018 gefallen, und zwar um 3,6 % auf nunmehr 10.957,00 €/ha in Brandenburg und um 4,7 % auf nunmehr 20.788,00 €/ha in Mecklenburg-Vorpommern.

Die höchsten Preise für landwirtschaftliche Nutzflächen sind in Bayern zu zahlen; hier betrug der landesweite Durchschnittspreis 2018 knapp 65.000,00 €/ha, in den Regierungsbezirken Oberbayern und Niederbayern sogar deutlich mehr als 100.000,00 €/ha. In den neuen Bundesländern sind die Grundstückspreise in Mecklenburg-Vorpommern im Durchschnitt am höchsten. Am billigsten sind die landwirtschaftlichen Nutzflächen, und zwar im gesamten Bundesgebiet, im Saarland geblieben (9.706,00 €/ha).

Grundstückspreise steigen unverändert