Die Bundesregierung hat verlautbart, den Ökolandanbau fördern und die Landwirte stärken zu wollen, die auf eine nachhaltige Bewirtschaftung setzen und somit mehr zu Klima-, Umwelt-, Natur- und Tierschutz beitragen. Dafür will sie bis 2020 75 Mio. € zur Verfügung stellen. Angestrebt ist auch, dass im kommenden Antragsjahr 6 % der Direktzahlungen aus der „Ersten Säule“ der GAP in die „Zweite Säule“ umgeschichtet werden. Aus jener „Zweiten Säule“ werden das Programm für die nachhaltige und umweltschonende Bewirtschaftung sowie die ländliche Entwicklung finanziert. In ihr fließen insbesondere die Fördermittel für den ökologischen Landbau und Agrarumweltprogramme. Diese „Zweite Säule“ entspricht in Deutschland derzeit 1,4 Mrd. €/Jahr. Aus dieser Pressemitteilung der Bundesregierung ergibt sich, dass bis 2030 die landwirtschaftliche Nutzfläche, auf der Ökolandbau betrieben wird, möglichst 20 % betragen soll (derzeit: 9 %).

Ökolandbau: verstärkte Förderung